Nun, willst du mitkommen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rena!“, rief sie mich. „Rena, komm raus aus deinem Versteck!“ Ich kniff die Augen zu und sank auf den Boden. „Lass mich in Ruhe!“, schrie ich. „Geh weg!!!“ Ich hörte, wie sie näher kam. „Rena...“, säuselte sie. „Komm zu mir und lass uns spielen...“ „GEH!!!“, heulte ich. Sie lachte leise. „Mein kleiner süßer Vogel...“, seufzte sie. „Wirst du jemals meine Liebe zu dir akzeptieren?“ Ich versuchte, meine Ohren mit meinen Händen zu verdecken, aber es half nichts. „Geh weg und lass mich in Ruhe...“, bettelte ich verzweifelt. „Bitte...“ Sie seufzte, und ich spürte den Windstoß, als sie die Tür aufschob. „Hoffnungslos.“, lächelte sie. Ich heulte wieder los und schluchzte die ganze Zeit „Nein... nein... nein... NEIN!!!“

Ich merkte, dass sie sich vor mich hinkniete und mir zärtlich über das Haar strich. Mein Herz krampfte sich zusammen als sie mich berührte. Ich vergrub mein Gesicht in den Händen und heulte jämmerlich. Ich hatte absolute Angst; was wird sie mit mir machen? Gewaltsam griff sie meine Hände und drückte sie auf den Boden, sodass ich vor Angst und Schmerz aufschrie. Mit aufgerissenen Augen starrte ich sie an. In ihr hübsches, aber doch so hässliches Gesicht, mit den dunkelbraunen Augen, die mich beinahe liebevoll ansahen. „Kleiner Vogel...“, säuselte sie. Ihr Gesicht kam näher an meines heran. Ich wehrte mich so viel ich konnte, aber sie war älter und stärker als ich.

Sie kam so nahe, dass ich ihren Atem spüren konnte. „Kleiner Vogel...“, hauchte sie. Warum konnte sie nicht verschwinden?! Ich kniff die Augen zu damit ich sie nicht mehr ansehen musste. Und dann spürte ich, wie ihre Hand langsam meinen Arm aufwärts wanderte. „Kleiner Vogel...“, murmelte sie. „Jetzt gehörst du mir.“ Mein Puls beschleunigte sich auf das Doppelte. Mein Atem raste. Warum? Warum nur?

Ungeschickt knöpfte sie den ersten Knopf meiner Bluse auf. „Du bist mein...“, säuselte sie dabei. Ich hatte längst aufgegeben, lehnte meinen Kopf an die kalte Kellerwand. Meine Augen waren ausdruckslos. Sie hatte es also dann doch geschafft.

Der zweite Knopf.

Dritte.

Sie kicherte.

 

 

2.

 

Aber zu dem Vierten kam es nicht. Jemand war im Zimmer aufgetaucht und hatte sie mit aller Kraft am Kragen ihrer Schuluniform von mir weggezogen. Ich keuchte. Sie schrie auf.

Wer?!“, schrie sie, während sie um sich schlug. Die Person hatte sie am Kragen